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Gesundheit

Sommergrippe – weder Grippe noch gewöhnliche Erkältung

 

Junge Frau sitzt krank im Bett und putzt sich mit geschlossenen Augen die Nase.

© Antonioguillem AdobeStock 200002134

Eine Infektion der Atemwege mitten im Sommer ist lästig, aber auch trotz der warmen Jahreszeit nicht unmöglich. Wenn die Nase kribbelt und läuft, kann das ein Anzeichen eines Heuschnupfens sein oder Symptom einer Sommergrippe. Trotz ihres Namens hat diese mit der Influenza, der echten Grippe im Grunde nichts gemeinsam. Die Erreger, die die Sommergrippe auslösen, sind gänzlich andere.

Bei Grippeviren ist es tatsächlich so, dass sie Wärme und UV-Strahlung nicht mögen und deswegen im Sommer auf dem Rückzug sind. Umgekehrt verhält es sich mit den Enteroviren, den Auslösern für die Sommergrippe. Diese verbreiten sich bei warmen Temperaturen nämlich stärker. Die Symptome sind dann ähnlich wie bei einer Herbst-Winter-Erkältung, dennoch ist es eine andere Form von Erkrankung.

Sommergrippe oder Erkältung?

Sowohl die Herbst-Winter-Erkältung als auch die Sommergrippe kann man gut von einer echten Grippe unterscheiden. Während die echte Grippe plötzlich und mit Symptomen beginnt, die von Anfang an vergleichsweise stark sind, fangen Erkältungskrankheiten langsamer an und die Beschwerden steigern sich allmählich. Klassisch für eine Erkältung und auch für die Sommergrippe sind:

  • Husten
  • Schnupfen
  • Heiserkeit und Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen, Glieder- oder auch Ohrenschmerzen
  • Fieber
  • Schüttelfrost

Bei einer Sommergrippe treten diese Symptome ebenfalls auf. Die Viren, die die Sommergrippe auslösen, vermehren sich aber im Darm. Deswegen können bei einer Sommergrippe noch einige Beschwerden hinzukommen, die für die Winter-Erkältung untypisch sind:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall

Schnell wieder auf die Beine kommen

Auch wenn die Sommergrippe unangenehm ist, nimmt sie im Normalfall einen milden Verlauf und die Beschwerden lassen sogar schneller wieder nach als bei der normalen Herbst-Winter-Erkältung. Nach ungefähr drei Tagen kann man mit einer Besserung rechnen. Hilfreich ist es, viel zu trinken. Auch andere Hausmittel und frei erhältliche Medikamente, die bei einer normalen Erkältung helfen, lassen die Sommergrippe schnell abklingen. Bei Fieber helfen Wadenwickel oder Paracetamol, Heiserkeit kann man mit Lutschtabletten lindern, die meist entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten und die Schleimhäute befeuchten. Auch Hühnerbrühe und Ingwertee oder verschiedene Kräutertees sind bei einer Sommergrippe hilfreich.

Eine Sommergrippe ist also in der Regel schnell vorbei und kein Fall für den Arzt. Der Arztbesuch ist aber dann angeraten, wenn sich die Beschwerden hartnäckig halten und man unter hohem Fieber leidet.

Besonders gefährdet, an einer Sommergrippe zu erkranken, sind kleine Kinder. Das liegt auch am typischen Übertragungsweg der Sommergrippe-Viren. Die typische Herbst-Winter-Erkältung wird meistens durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen übertragen. Im Unterschied dazu werden die Erreger der Sommergrippe hauptsächlich durch Schmierinfektion weitergegeben. Kleine Kinder neigen dazu, alle möglichen Gegenstände in den Mund zu stecken, außerdem ist die Handhygiene meist noch nicht so gut. Bei ihnen kommt es deswegen schneller zu einer Übertragung durch Schmierinfektionen.

Bei kleinen Kindern ist es besonders wichtig, mit hohem Fieber zum Arzt zu gehen, bei Säuglingen spricht man bereits ab 38 Grad von Fieber.

Tatsächlich können die Enteroviren, die die Sommergrippe auslösen, auch andere, deutlich ernst zu nehmende Erkrankungen nach sich ziehen. Dazu zählen:

  • eine Form der Hirnhautentzündung
  • Lungenentzündung
  • Herzmuskelentzündung

Deswegen ist es wichtig, auch dann zum Arzt zu gehen, wenn zu den Sommergrippe-Symptomen weitere Beschwerden dazukommen.

Einfache Maßnahmen zum Vorbeugen

Auch wenn eine gewöhnliche Sommergrippe meistens keine große Sache ist, ist es trotzdem besser, erst gar keine zu bekommen. Hier trägt das berühmte Händewaschen sehr viel bei, denn gerade Schmierinfektionen lassen sich durch die richtige Handhygiene gut ausbremsen. Häufig angefasste Oberflächen im Haushalt regelmäßig abzuwischen, schränkt die Verbreitung der Viren ebenfalls ein.

Die Sommergrippe wird außerdem von Kälte begünstigt, vor allem Kinder sollten nasse Badesachen im Freibad deswegen schnell wechseln. Darüber hinaus sind Zugluft und Klimaanlagen förderlich für Krankheitserreger, denn diese tragen dazu bei, die Schleimhäute auszutrocknen. In schlecht gelüfteten Räumen verbreiten sich Viren ebenfalls einfacher, regelmäßiges Lüften ist deswegen wichtig. Man beugt der Ansteckung auch vor, indem man Menschenmassen meidet, wo es möglich ist. In vollen Zugabteilen verbreiten sich Infektionen zum Beispiel schnell.

 
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