|
|||||||
Wie der Medikationsplan einen Überblick über Medikamente verschafft
![]() © Seventyfour AdobeStock 1848546859 Nicht selten müssen bei bestimmten Erkrankungen Medikamente über einen längeren Zeitraum, in unterschiedlicher Dosierung und zu unterschiedlichen Tageszeiten eingenommen werden. Dabei kann der Überblick leicht verloren gehen. Um Orientierung zu geben und eine sichere Einnahme bestmöglich zu gewährleisten, gibt es den bundeseinheitlichen Medikationsplan, der in aller Regel in der Hausarztpraxis vom behandelnden Arzt erstellt wird. Q&A: Wissenswertes zum MedikationsplanWas ist ein Medikationsplan? Ein Medikationsplan (auch als Medikamentenplan bezeichnet) listet überblicksmäßig alle Medikamente auf, die man aufgrund einer Erkrankung einnehmen muss. Anspruch auf diesen Plan haben alle Versicherten, die gleichzeitig drei verordnete Arzneimittel einnehmen oder anwenden müssen, und das für mindestens 28 Tage. Der Medikationsplan enthält eine Auflistung über jene Arzneimittel, die dem Patienten verschrieben wurden, sowie die Selbstmedikation, die ohne Rezept in der Apotheke erworben wird. Üblicherweise findet man unter anderem Informationen
Frei verkäufliche Medikamente sowie häufig genutzte Medizinprodukte (zum Beispiel Insulin-Pens bei Diabetikern) werden ebenfalls in den Medikationsplan eingetragen. Außerdem sind Name und Geburtsdatum der Patienten sowie die Kontaktdaten des ausstellenden Arztes und das Datum des Ausdrucks Pflichtangaben. In der Regel erfolgt die Erstellung des Medikationsplans von der jeweiligen Hausärztin bzw. vom jeweiligen Hausarzt, der die Medikation des Patienten koordiniert. Wird man zusätzlich von einer Fachärztin oder einem Facharzt in einer Praxis oder im Krankenhaus behandelt, sind diese dazu verpflichtet, den Medikationsplan zu aktualisieren. Gleiches gilt auch für Apotheken. Nicht nur in der Hausarztpraxis, sondern auch beim Facharzt oder im Krankenhaus kann der Medikationsplan auch ergänzt oder verändert werden. Dies muss nicht immer in digitaler Form erfolgen, es kann auch handschriftliche Vermerke geben. Q&A: Nutzung des MedikationsplansWie nutze ich den Medikationsplan richtig? Wenn man aufgrund einer oder mehrerer Erkrankungen regelmäßig Medikamente einnehmen muss und somit einen Medikationsplan erhält, sollte man diesen immer griffbereit haben und (in Papierform) darauf achten, dass der darauf befindliche Barcode möglichst nicht beschädigt wird. Erhält man einen neuen Plan, sollte der alte direkt vernichtet werden, um Missverständnisse oder Verwechslungen auszuschließen.
|
|||||||
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||