Beliebter Herbalife-Shop30 Tage Geld zurück GarantieVersandkostenfrei ab 30 € & kostenloser Rückversand!
Suche
Alle
0
Waren-
korb
Gesundheit

Wenn der Heuschnupfen das Frühjahr trübt

 

Weidenkätzchen im Vordergrund, Person niest im Hintergrund.

© Bernd Leitner AdobeStock 13891310

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, in die Natur kommt wieder Leben; was viele Menschen freut, hat für Allergiker auch negative Seiten. Sobald wieder Pollen in der Luft sind, stellen sich bei Betroffenen auch typische Heuschnupfen-Symptome ein. Aber auch wer bisher nie Probleme hatte, kann plötzlich zum ersten Mal unter Heuschnupfen leiden. Dabei ist es keinesfalls so, dass alle Pollen erst dann fliegen, wenn der Frühling in vollem Gange ist.

Symptome nach Kalender?

Wann Allergiker unter dem Pollenflug leiden, hängt davon ab, welche Pollen die Allergie auslösen. Dabei gibt es auch sogenannte Frühblüher, die teilweise bereits ab Februar in der Luft sein können. Hier hat auch der Winter bzw. die Temperatur Einfluss: Nach einem milden Winter kann der Pollenflug früher beginnen. In vielen Fällen reagieren Allergiker zudem nicht nur auf eine einzige Sorte Pollen, was mit einer vergleichsweise kurzen Leidenszeit verbunden wäre, sondern tatsächlich auf mehrere verschiedene. Das kann dazu führen, dass Beschwerden zu mehreren unterschiedlichen Zeiten im Jahr auftreten. Unabhängig von der Sorte der Pollen sind aber die typischen Symptome, mit denen sich ein Heuschnupfen äußert:

  • Verstopfte Nase / zugeschwollene Nebenhöhlen
  • Häufiges Niesen
  • Atemnot
  • Gerötete, juckende oder brennende Augen
  • Bindehautentzündung

Möglich sind auch Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme, unter Umständen fühlen sich Betroffene schlapp und müde.

Heuschnupfen und die Folgen

Müdigkeit kann beim Heuschnupfen auch von schlechtem nächtlichem Schlaf kommen. Wer nachts nicht gut atmen kann, schläft schlechter. Müdigkeit und damit einhergehende weitere Probleme wie z.B. Konzentrationsschwierigkeiten können also zusätzliche Begleiterscheinungen eines Heuschnupfens sein. Während bei Erwachsenen die Leistungsfähigkeit im Beruf darunter leiden kann, besteht bei Kindern unter Umständen die Gefahr von schlechteren Noten, denn wer unter Allergiesymptomen leidet, kann schlecht lernen.

Darüber hinaus kann Heuschnupfen aber auch eine Vorstufe zu Asthma sein. Schon im Rahmen der Allergie können sich asthmatische Beschwerden zeigen. Heuschnupfen gehört zu den Inhalationsallergien, das heißt, der Körper reagiert auf Stoffe, die eingeatmet werden. Im Laufe der Zeit kann sich dabei ein sogenannter Etagenwechsel vollziehen. Dabei wandert die Allergie aus den oberen Atemwegen in die unteren, breitet sich also von der Nase bis in die Lungen und Bronchien aus.

Von hilfreichen Gewohnheiten bis Desensibilisierung

Heuschnupfen ist also nicht nur unangenehm, sondern kann auch ernst zu nehmende Folgen haben. Gleichzeitig ist er weit verbreitet. Bereits unter den Kindern zwischen drei und sechs Jahren gibt es einige Betroffene, in der Gruppe bis 17 Jahre ist der Anteil bereits deutlich und liegt bei etwas weniger als einem Fünftel. Um die Problematik richtig angehen zu können, braucht man zunächst eine Diagnose. Die Symptome können auf den ersten Blick einer Erkältung ähneln. Vor allem wenn man bisher nie mit Heuschnupfen zu tun hatte, denkt man womöglich nicht gleich an eine Allergie. Im Gegensatz zu einer Erkältung verschwinden die Beschwerden aber nicht nach wenigen Tagen. Wendet man sich mit den typischen Anzeichen an den Hausarzt, ist die Diagnose aber vergleichsweise einfach über einen Allergietest möglich.

Ist die Diagnose gestellt, ist es auch sinnvoll, auf Kreuzallergien zu testen, denn Allergien gegen Pollen gehen oft mit Allergien gegen andere Substanzen oder Lebensmittel einher. Häufig reagieren beispielsweise Birkenpollen-Allergiker auch auf Haselnüsse oder Äpfel. Der Arzt kann anschließend Medikamente verordnen, die gegen die Beschwerden helfen.

Zudem gibt es einige Gewohnheiten, die helfen, besser durch die Pollensaison zu kommen. An die frische Luft geht man besser nachmittags. Auch richtiges Lüften kann dazu beitragen, die Pollen wenigstens nicht in den Innenräumen zu haben. Draußen getragene Kleidung sollte man nicht mit ins Schlafzimmer nehmen und Haare im Idealfall vor dem Schlafengehen waschen. Hilfreich sind auch Pollenflugkalender, die teilweise tagesaktuell darüber informieren, wie stark der Pollenflug gerade ist.

Eine weitere Option ist eine Hyposensibilisierung. Diese ist bereits bei Kindern ab ungefähr fünf Jahren möglich. Die Erfolgsaussichten sind am größten, je schneller nach dem Auftreten der ersten Symptome damit begonnen wird. Verläuft eine solche Therapie erfolgreich, können die Beschwerden signifikant abnehmen.

 
  • Beratung in der Apotheke: Betreuung bei Einnahme von Krebsmedikamenten

    Beratung in der Apotheke: Betreuung bei Einnahme von Krebsmedikamenten

    Einige Krebserkrankungen werden nicht (nur) mit Infusionen, sondern auch mit Tabletten oder Kapseln, die man eigenständig einnimmt, behandelt. Besonders bei der oralen Krebstherapie tauchen oft viele Fragen auf.

  • Gürtelrose: Ursachen, Symptome und Schutzmöglichkeiten

    Gürtelrose: Ursachen, Symptome und Schutzmöglichkeiten

    Gürtelrose ist eine Folge der früheren Windpockeninfektion und betrifft Nerven und Haut. Der Verlauf kann schmerzhaft sein, doch mit früher Diagnose, gezielter Schmerztherapie und guter Hautpflege liegt eine wirksame Behandlung vor.

  • Wie der Medikationsplan einen Überblick über Medikamente verschafft

    Wie der Medikationsplan einen Überblick über Medikamente verschafft

    Nicht selten müssen bei bestimmten Erkrankungen Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Ein Medikationsplan kann dabei helfen, den Überblick zu behalten.

  • Reizdarm – die Behandlung ist immer individuell

    Reizdarm – die Behandlung ist immer individuell

    Treten immer wieder Magen-Darm-Beschwerden auf, könnte das Reizdarmsyndrom schuld sein. Bis zur Diagnose kann es jedoch dauern.

  • Viele Faktoren spielen bei Anti-Aging eine Rolle

    Viele Faktoren spielen bei Anti-Aging eine Rolle

    Mit Anti-Aging können kosmetische Maßnahmen gemeint sein, aber auch das Ausbremsen des Alters. Aufhalten lässt es sich zwar nicht, aber ob man dabei gesund und fit bleibt, kann man durchaus beeinflussen.

  • Darmgesundheit & mentale Balance: Wie Verdauung und Psyche zusammenspielen

    Darmgesundheit & mentale Balance: Wie Verdauung und Psyche zusammenspielen

    Der Darm beeinflusst die Psyche und andersherum. Eine Erkenntnis, die in der aktuellen Forschung weiter an Bedeutung gewinnt und neue Perspektiven für Gesundheit und Lebensqualität eröffnet.

  • Schuppenflechte – häufig, aber nicht ansteckend

    Schuppenflechte – häufig, aber nicht ansteckend

    Schuppenflechte zählt zu den häufigsten Hautkrankheiten. Die Behandlung richtet sich dabei nach verschiedenen Faktoren.

Unsere Herbalife-Topseller

HERBALIFE Herbal Aloe Pflegegel 200 ml

200 ml 16,00 €*
80,00 €/1 l