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Ern�hrung

Weniger ist mehr - Winterspeck ade

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Der Sommer steht vor der Tür und wir in der neuen Badebekleidung vor dem Spiegel in der Umkleidekabine. Das grelle Licht offenbart schonungslos, dass sich unser Körper über den Winter mal wieder nicht zusammennehmen konnte (sondern eher auseinander gegangen ist). Da hilft kein Abdeckstift und kein Bauch-Einziehen. Was wirklich hilft, lesen Sie hier:

Wie oft essen? Regelmäßig aber mäßig, zu festen Zeiten

Nicht mehr als zwei bis drei Mahlzeiten täglich (es sei denn, Sie leiden an einer Stoffwechselkrankheit wie etwa Diabetes mellitus, die eine häufigere Nahrungsaufnahme erfordert). In den vier- bis fünfstündigen Esspausen ist der Körper gezwungen, sich Energie aus den (Fett-)Depots zu holen.

Wie essen? Bewusst, langsam und nie „to go“

Jeden Bissen genussvoll kauen, zwischen 20 und 30 Mal! Nicht schnell ein Eis oder eine „Schrippe“ „auf die Faust nehmen“ – nebenher gegessen schmälert das Geschmacks-Erlebnis – aber nicht die Figur. Wenn wir essen, dann essen wir, konzentrieren uns ausschließlich darauf und tun nichts anderes.

Was essen? Eiweiß, Fett und natürliche, „langsame“ Kohlenhydrate

Eiweiß in Form von Fleisch, Fisch, Eiern, Milch/Milchprodukten oder pflanzliches Eiweiß (in Hülsenfrüchten wie Bohnen, Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Nüssen, Samen, Mandeln, Kartoffeln …) war schon immer ein Hauptbestandteil unserer Nahrung – auch, als es noch keinen Ackerbau gab.
Kohlenhydrate hingegen, in dem „verfeinerten“, zerkleinerten Zustand, wie sie uns heute zum Beispiel in Mehlspeisen, Backwaren und Süßigkeiten angeboten werden, liefern oft viel zu schnell und zu viel Energie und schaden deshalb oft mehr, als sie nützen. Die Überschüsse solcher Energiebomben werden als Fett gespeichert. Besser sind Kohlenhydrate, wie die Natur sie erfunden hat, und wie sie in Gemüse, Reis, Obst, Körnern und Samen enthalten sind. Die haben auch gleich die nötigen Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) im Gepäck.
Mit Fett läuft alles wie geschmiert. Es gehört – in Maßen – dazu. Pflanzliches ist dem tierischen vorzuziehen, Fischfette bilden eine löbliche Ausnahme (herzgesunde Omega-3-Fettsäuren).

Warum essen? Weil man Hunger hat! (Klar, nach vier bis fünf Stunden "Enthaltsamkeit")

Auf keinen Fall aus Frust, Langeweile oder aus Geselligkeit.

Viel trinken

Wasser, Tee (Grüntee, Brennesseltee, lassen Sie hinsichtlich weiterer Teesorten, die den Stoffwechsel ankurbeln und den Fettabbau unterstützen, beraten).
Gerade zwischendurch, wenn wir versucht sind, uns einen „Snack“ einzuverleiben, kann ein Glas Wasser oder wohlschmeckender Tee die Gelüste vertreiben.

Sporteln

Der Mensch ist für die Bewegung geschaffen. Also geben wir dem Körper, was er braucht. Eine Stunde täglich „Auslauf“ – ob spazieren gehen, joggen, radeln, schwimmen, gymnastische Übungen, Krafttraining … es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (frei nach Erich Kästner). Übrigens: Muskeln sind unsere stärksten „Fatburner“.

Tu’s

Der Fettverbrennung Zunder geben – mit Ingwer, Chili, Peperoni, Paprika, Rettich, Radieschen (Senföle) und Meerrettich. Wer beim Essen schwitzt wie beim Arbeiten, hat die Thermogenese erfolgreich angekurbelt.

Tu’s nicht

Alle zuckerhaltigen Getränke (Softdrinks) und Süßigkeiten bitte meiden. Ebenso alkoholische Getränke, „Fastfood“, Chips, Flips und Co.

Und wenn es doch mal zum kulinarischen Ausrutscher gekommen ist: Hoffentlich haben Sie ihn genossen! Ihre weiterhin bewusste Ernährung verzeiht Ihnen die kleine Untreue schnell.

 
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